Fantasyelemente: Titanen und Erzengel

In vielen Fantasyuniversen sind Titanen und Erzengel zum einen Teil der Entstehungsgeschichte des Universum und zum Anderen spielen Sie eine große Rolle als den normalen Völkern übergeordnete Wesen, die höhere Ziele für oder wider der beschriebenen Fantasywelt dienen.

Erzengel

Herkunft und Ursprung

Erzengel kommen im Ursprung aus den religiösen Überlieferungen des Christentums und des Islamds. In diesen religiösen Überlieferungen werden Engel als Diener Gottes geschildert. Erzengel sind dabei jene, die schon von Anbeginn der Zeit in diesen Diensten standen und dabei in ihren Diensten Gott und der Menschheit gegenüber eien besondere Rolle spielen. Sie dienen oft auch als Medium zwischen Mensch und Gott.

DAs Christentum kennt ursprünglich nur einen einzigen Erzengel – Michael. Jedoch werden im Volksglauben und in der Umgangssprache auch die anderen in der Bibel erwähnten Engel Gabriel und Raphael als Erzengel erwähnt. Die hebräische Überlieferung kennt außerdem noch den Engel Uriel.

In der späteren jüdischen Tradition kennt man neun oder mehr Erzengel. Die Sibenzahl geht dabei auf eine Stelle im Buch Tobit zurück, in welchem Raphael sagt, er sei „einer von den sibeen heiligen Engeln, die das gebet der Heiligen emportragen und mit ihm vor die Majestät des heiligen Gottes treten“. Demnach kennt man im jüdischen Glauebn die Erzengel Michael, Gabriel, Chamuel, Haniel, Jophiel, Raguel, Sariel, Ramiel, Zakdiel, Raphael und Uriel.

Im Volksglauben weiteten sichb außerdem Kenntnisse über erfundene Erzengel namens Jehudioel, Saltiel und Barachiel aus. Dieser Volksglaube enstand scheinbar aus der im 16. jkahrhundert stattfindenden Diskussion seitens von Laientheologen über die tatsächlcihe Anzahl von erzengeln, da unter anderem in Kirhcen Freskos mit mehreren Erzengeln auf der Leinwand gefunden wurden. So genau kenne ich mich aber jetzt auch nicht aus.

Die Erzengel stehen hierbei ranglich oft über den gewöhnlichen Engeln und haben diesen gegenüber Weisungsbefugnis.

Besondere Stellungen der erzengel im Christentum kommen Michael und Gabriel zu. Demnach ist Michael der Engel des Weltgerichtes, also der Apokalypse – und Gabriel wurde als Botschafter gesandt, um Maria zu verkünden.

Praxisnutzung in der Fantasy

Im Herr der Ringe wurde die Rolle der erzengel durch die Valar ersetzt. Diese wurden von Illúvatar, dem Gott-Ebenebild von mittelerde, geschaffen und in dessen Dienst gestellt, um über die von ihm geschaffene Welt Arda zu wachen. Dabei sind die Valar dazu fähig, eigene Empfindungen zu fühlen, Träumen und Wünschen nachzugehen und auch sich gegen ihre Mitvalar zu verschwören, was zu interessanten Verwicklungen in der Entstehungsgeschichte Ardas führt. Die Valar wirken an der Schöpfung und Gestaltung Mittelerdes mit, sind sich über ihre Erzeugnisse und uneins und empfinden etwas für ihre Werke.

Im Diablo-Universum sind Erzengel die Bewohner der Hohen himmel und das Gegenstück zu den Dämonen, die Sie seit Äonen bekämpfen. Beide kämpfen sozusagen um das Vorrecht des Einflusses auf die sterbliche Welt. Im Diablo-Universum werden Engel geboren und nicht von einem Gott erschaffen, und zwar an einem sogenannten Crystal Arch, dem Herzen des Hohen Himmels.

Titanen

Herkunft und Ursprung

Titanen kommen ursprünglich aus der griechischen Mythologie. Demnach sind Sie Riesen in Menschengestalt. Sie sind ein Göttergeschlecht, geboren als Kinder von Göttern. In der griechischen Mythologie sind sie die Nachkommen der Götter Gaia und Uranos.

Es gibt nach der griechischen Mythologie auch weitere Nachfahren der Gaia und Uranos, die jedoch nicht in Menschengestalt auftreten, sondern ein anderes Aussehen haben. Sie haben aber in der Praxis einen ähnlichen Status wie die Titanen als Göttergeschlehct. Diese beidne anderen Geschlechter nennt die griechische Mythologie Kyklopen und Hekatoncheire. Diese Geschlechter leben oft im Zwist miteinander.

Die Titanen, sechs Töchter und sechs Söhne jeweils, vermehrten sich in Inzucht und zeugten weitere Göttersöhne.

Im Buddhismus sind die Titanen eifersüchtige Götter, die in der Rangfolge oberhalb der Tiere, aber unterhalb der Menschen liegen. Sie sind ständig in Kämpfe verwickelt und trachten nach einer höheren Stellung. Dabei sind sie höheren Göttern unterstellt, die eine allumfassende Macht über die Welt haben und alles in ERfüllung gehen lassen können, was sie sich wünschen  – was den niederen Titanen wiederum verwehrt bleibt.

Praxisnutzung in der Fantasy

Auch hier wurde die Verwendung der Titanen ein wenig verfremdet. die Titanen sind in der Fantasy häufig nicht die Nachkommen irgendeines Göttergeschlechts, sondern sind oft, wie die Erzengel, Auserwählte eines Gottes oder von diesem geschaffene oder auch komplett unabhängige Wesen, die irgendeine besondere Rolle in der Erschaffung oder Gestaltung der Welt wirken. Meist dienen die Titanen als Schaffer der Ordnung im Chaos. In der alten griechischen Mythologie war das Chaos der Urzustand des Universums – nachdem die Götter daraus den Kosmos, das geordnete Universum, schufen. Diese Rolle fällt in der Fantasy oft den Titanen zu.

Im Warcraft-Universum sind Titanen keine Götter,a ber sehr mächtige, daher gottartige, Wesen. Sie sind aus Metall und können durch das Weltall reisen, um dort Ordnung in das chaos zu bringen.

Fantasyelemente: Gnome

Gnomen begegnet man in verschiedenen fantasyuniversen.  Man findet sie etwa in Warhammer Fantasy und dem Warcraft-Universum.

In anderen Fantasy-Universen wie beispielsweise Westeros, in welchem Game of Thrones spielt, oder sogar in Mittelerde, sind Gnome meines Wissens ebenfalls nur als Fabelwesen bekannt udn dienen hierbei oft als gewitzelte Bezeichnung für kleinwüchsige Menschen.

 Herkunft und Ursprung

Ursprünglich waren Gnome Wesen aus der Fabel. Sie werden von Paracelsus als Elementarwesen geschildert. Elementarwesen wiederum gehen auf die _Vier-Elemnte-Lehre zurück. Diese besagt, dass alle Formen des Seins aus den vier Grundelementen Feuer, Wasser, Luft und Erde bestehen. Dies war die gängige Theorie für das Zustandekommen von Materialien und wurde allumfassend als Alchemie bezeichnet. Diese war vorherrschend, bis irgendwann Robert Boyle im 17. Jahrhundert mit dem Periodensystem der Elemente ein besseres Verständnis über die Materie schuf und damit die heutzutage bekannte Wissenschaft der Chemie begründete.

Die Alchemie wurde ursprünglich im Zeitalter der Antike von den alten Griechen entdeckt. die Idee mit den Elementarwesen wurde im europäischen Mittelaltervom Gelehrten Paracelsus begründet. Nach seiner Idee stehen jedem der vier Elemente bestimmte Geistwesen vor, die in diesem Zusammenhang auch als Elementarwesen bezeichnet werden. Dabei gab es Wassergeister, auch Undinen genannt – Luftgeister, auch Sylphen – Feuergeister, auch Salamander – und eben Erdgeister, also die Gnome.

Paracelsus beschreibt Gnome als zwei Spannen (etwa 40 cm) große Geschöpfe, die sehr scheu sind. Desweiteren beschreibt er sie, wie alle Naturgeister, als feinstofflich, also halbtransparent von einer feuerartigen Substanz und nicht berührungsfähig. Sie können demnach wie ein Gespenst durhc Wände gehen.

Naturgeister, darunter auch die Gnome, sind nach PAracelsus für die Erzeugung von Irrlichtern in Sümpfen und Mooren verantwortlich. Irrlichter sind Leucht- und Flammerscheinungen, die es auch im realen Leben gibt und deren Ursache bis heute noch nicht wissenschaftlich erklärt ist.

Ursprünglich uwrden die Gnome als ein Volk geschildert, welches unter der Erde lebt – später ordnete sie die Fabel wie Zwerge auch den Bergen, Wäldern und Gewässern zu.

Gemäß der Fabel besitzen Naturgeister keine Seele, sind dennoch dazu in der Lage, so etwas wie Liebe zu empfinden. Darunter wird auch geschildert, dass sich Gnome auch in Menschen verlieben können.

Wie Zwerge und andere Berggeister gelten auch Gnome als Schatzhüter

Praxisnutzung im Fantasygenre

Diese Idee wird in vielen Fantasy-Universen in der Praxis jedoch abgewandt. Demnach sind die Gnome eben keine Elementar- oder Naturgeister, sondern ein Volk unter vielen Anderen in der geschilderten Fantasy-Welt. Dadurch besitzen Sie auch eine Seele und können mit anderen Völkern in Interaktion treten. Die Erdgeister, falls welche in diesem Universum vorhanden sind, werden dann durch andere Figuren ersetzt, beispielsweise durch andere feinstoffliche Geister, Tiere, Felsgolems oder Ähnliches.

Ihre Heimat ist wie in der Fabel teilweise auch oft unter der Erde oder im Berge. Sie sind oft gute Freunde oder sogar Verwandte der Zwergenrasse, die sich ebenfalls in vielen Fantasy-Universen finden.

In Fantasy-Universen werden die Gnome häufig nicht als Schatzhüter geschildert. Diese Rolle kommt zuweilen mehr den Zwergen zu – siehe etwa die Zwerge aus Tolkien’s Mittelerde, die rieisige Schätze horten.

In diversen Fantasy-UIniversen wie Dungeons & Dragons wie in der World of Warcraft, EverQuest und Horizons, werden Gnome im Gegenzug als äußert geschickt in Ingenieurskunst und Illusionsmagie geschildert.